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Gebärden-UT-Duo-Videos – Wunschvorstellung Barriereüberwindung

Blogparade Barrieren im Netz

Viele Hörbehinderte haben Probleme mit der Sprache im Internet. Viele Texte sind zu „trocken“ geschrieben und mit zu vielen Fremdwörtern bestückt.

Diese Sprachbarriere gilt nicht nur für Hörbehinderte, sondern auch für Hörende. Die Sprache soll lebendig rüber gebracht werden.

Für Gehörlose ist die Sprachbarriere am besten zu überwinden, in dem Gebärdenvideos (mit Untertitel zusammen) mit eingeblendet werden.

Allgemeine Videos mit Untertitel zu bestücken, ist ein zusätzlicher Segen für die Hörbehinderten!

Die Gebärdenvideos sollten meiner Meinung nach auch mit Untertitel versehen werden.

Meine Gründe dafür:

– In jeder Region in Deutschland gebärdet man anders (auch in der Gebärdensprache gibt es Dialekte). Wie vielseitig Europa ist, sieht man ja an der reichhaltigen Sprachkultur in Europa – im Gegensatz zu Amerika). Fazit ist: Es versteht nicht jeder Gehörlose jedes Gebärdenvideo.

– Durch Einblendung der Untertitel können die Hörbehinderten erstens die Gebärden besser zuordnen und zweitens kommen sie an die Schriftsprache heran. Mit Hilfe der Schriftsprache können sie den Wortschatz zudem erweitern und sich selbst fördern.

– Dieses sogenannte „Gebärden-UT-Duo-Video“ überwindet Barrieren auch innerhalb der gehörlosen Welt sowie zum besseren Verständnis zwischen Hörbehinderten und Hörenden.

Leider klingt all das zu sehr nach Utopie (Wunschvorstellung, die (noch) nicht realisierbar ist).

Jedoch: „Geht nicht – gibt es nicht!“ – Nichts ist unmöglich!

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3 Kommentare

  1. Der SPD Ortsverein Aaseestadt/Mecklenbeck bietet neu auch Gebärdenfilme mit Untertiteln an. Die Filme sind jetzt im Quicktime-Format. Daher dauert das Laden lange und man muss Geduld haben. Wir arbeiten daran, diese Filme als Flash-Filme anzubieten. Das müssen wir erst noch lernen. Eine Rückmeldung, ob der Film gefallen hat, wäre eine große Hilfe für uns.

  2. Warum soll man denn Gebärdefilme untertiteln??? Dafür stehen ja Originaltexte im Internet zur Verfügung, wenn man nicht so gebärdesprachkundig ist um nicht untertitelte Gebärdesprachfilme zu verstehen.

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